Die Seegemeinde hieß ursprünglich Liunze in Montanis und wurde erstmals im Jahre1203 urkundlich erwähnt.
Schon in der jüngeren Steinzeit war die Gegend um Lunz besiedelt. Zahlreiche Funde, so wie das 4.000 Jahre alte Serpentin-Steinbeil, beweisen das auf eindruckvolle Weise. Später siedelten hier Illyrer, Kelten im oberen Ybbstal und Römer.
1340 erwirbt Herzog Albrecht XI. das Gebiet um Lunz und schenkt es dem Kloster Gaming, 1392 erfolgt die erste Erwähnung der "Frauenkirche ze Lunz", wo "Maria im goldenen Sessel" verehrt wird. In Folge entwickelte sich Lunz zu einem bedeutenden Wallfahrtsort.
Der Lunzer See ist das Meer der Lunzer. Seine tiefste Stelle beträgt 34 Meter, ist 1.600 Meter lang, 500 Meter breit und bietet reichlich Platz zum Sonnen, Schwimmen und Schlendern. Der Lunzer See ist der einzige natürliche See in Niederösterreich und hat eine Wasserqualität der Güteklasse 1.
31 Vereine in Lunz am See sorgen für gesellschaftliche, kulturelle und sportliche Vielfalt. Vom Alpenverein bis zum Wintersportverein ist für jeden Geschmack etwas dabei.