Der Mandelstein ist neben dem Nebelstein, der zweite wesentliche Aussichtspunkt des oberen Waldviertels. 874 m hoch, bietet er einen weiten Ausblick nach Tschechien bzw. in das Sudetenland. Durch diese exponierte Lage wurde er auch zum Treffpunkt tausender Heimatvertriebener. Den Gipfel erreicht man leicht nach einem Aufstieg von ca. 30 Minuten vom Parkplatz aus.
Die reizvolle, naturbelassene Landschaft rund um den Mandelstein, ist Grundlage für den immer mehr aufstrebenden Tourismus im oberen Waldviertel,
der enorme Waldreichtum dieser Region, sorgt für eine gesunde Luft und garantiert eine gute Erholung. Der Mandelstein ist eine von vielen bekannten Naturschönheiten im Waldviertel.
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Auf und um den Mandelstein, findet man zahlreiche Steinformationen aus längst vergangenen Tagen wie zum Beispiel das Mandelsteinertor, den "Frauenschuh": Zwei ovale Schalen zusammen ergeben eine Vertiefung in der Form einer schmalen Schuhsohle, Granitkolosse die aussehen wie überdimensionale Betten, oder so manche steinerne rituelle Opferschale.
Zwei dieser sogenannten Opferschalen, findet man am Gipfel des Mandelsteins, Der "Erlebnisweg Heinrichs" führt an all diesen Prachtstücken vorbei.
Es ist jedoch nach wie vor strittig, ob diese steinernen Schalen natürlichen Ursprungs sind, oder wenn von Menschen geschaffen, dann zu welchen Zweck.
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Wenn man die kleine Ortschaft Heinrichs (oberhalb Weitra) in Richtung Mandelstein verläßt, trifft man auf eine Kapelle, hinter der man diesen denkwürdigen Platz mit der alten Buche findet. Diese Buche wurde als Betbaum bezeichnet und verehrt - es wurden ihr auch heilende Kräfte zugesprochen. Durch das große Loch in ihrem Stamm sollen angeblich Kranke geschlüpft sein , um die Krankheit abzustreifen und gesund zu werden. Alle Versuche, sie zu fällen, sollen missglückt sein.
Dieser auch Schwedenbuche genannte Baum wurde schon ab dem 30jährigen Krieg erwähnt: Hier endete eine Schlacht zwischen den österreichischen und schwedischen Truppen damit, dass nur jeweils ein Soldat überlebte und die zwei hier zusammentrafen. Sie beschlossen, wegen der Verwüstung durch die vorhergegangene Schlacht , sich in einem Duell das Leben zu beenden.
In dieser Gegend soll auch die Kriegskasse vergraben sein, sie wurde oft gesucht, jedoch nie gefunden. Die Suche nach diesem Schatz war und ist bis zum heutigen Tag erfolglos geblieben.
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