Der Wiener Prater ist ein riesiges Naherholungsgebiet und eine der vielen grünen Lungen der Stadt Wien.
1895 wurde das "Vergnügungsareal" Venedig in Wien errichtet, 1897 kam in dessen Mitte das Riesenrad dazu und 1938 ging der Prater in das Eigentum der Gemeinde Wien über. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Pratergelände leider durch zahlreiche Bombentreffer sowie durch den Bau von Schützen- und Splittergräben fast zerstört, auch bekam fast jeder Baum Granat oder Bombensplitter ab.
Heute präsentiert sich der "grüne Prater" als so genannte " harte Au" mit mächtigen Pappelgruppen und dichtem Unterholz. Die Wiesen und Waldteile werden von den bis zu sieben Baumreihen der über vier Kilometer langen Prater-Hauptallee, vom Praterstern zum Lusthaus durchquert. Hier gehört die Kastanienblüte nach wie vor zu den größten Attraktionen des grünen Praters.
Ende des vorigen Jahrhunderts wurden zahlreiche Investitionen in die Infrastruktur des Praters getätigt: Spielplätze, BMX- und Skatebahnen, Beachvolleyballplätze, Loipen, Joggingpfade, Stadtwanderwege und Hundezonen wurden angelegt und die Jesuitenwiese wurde zum größten Spielplatz Wiens, mit winterlicher Beschneiungsanlage umgebaut.